Accepted paper:

Ein Schloss ist ein Schloss ist kein Schloss. Narrative Funktionen und Rollen von Schlössern in Märchen und märchenhaften Erzählungen

Authors:

Helmut Groschwitz (Bavarian Academy of Sciences and Humanities)

Paper short abstract:

Ausgehend von einer Typologie des Märchenschlosses zieht der Vortrag exemplarisch Verbindungen zu märchenhaften Erzählungen in der Popkultur, in denen die Ambivalenzen des Schlosses als Motiv wie als narratives Mittel aufgegriffen und weiterentwickelt werden.

Paper long abstract:

Entgegen der alltagskulturellen Konnotation vom Märchenschloss als einem Ort von Schönheit, Reichtum und Erfüllung zeigen sich in Märchen und märchenhaften Erzählungen Schlösser (und deren Äquivalente) in einem sehr weiten Bedeutungsspektrum. So können sie Ausgang- wie Endpunkt bzw. Zwischenstation einer Erzählung sein, (un-) nötiges Beiwerk oder changierendes Trugbild, sie können verwunschen und ein Ort des Schreckens sein, ebenso ein Ort von Glück und Sicherheit. Ausgehend von einer Typologie des Märchenschlosses zieht der Vortrag exemplarisch Verbindungen zu märchenhaften Erzählungen in der Popkultur, in denen die Ambivalenzen des Schlosses als Motiv wie als narratives Mittel aufgegriffen und weiterentwickelt werden.

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Das Märchenschloss: Luxuriöse Behausung in märchenhaften Erzählungen